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Alt 16.03.2004, 09:05
Berger OVATOR
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Standard RE: Das ideale Meisterschaftssytem!?

Hallo,

gerade dieser Vorschlag gegenüber dem System der 5 Besten bietet für "große" Bestände keinen Vorteil.
Auch möchte ich es jedem Züchter frei lassen, wie er seinen "Taubensport" ausüben möchte!
Einschränkungen sind nach meiner Ansicht eher von Nachteil.

persönliche Anmerkung: Die von Ihnen bezeichnete "Armee" kann doch erst zustande kommen wenn es sich um erstklassig in Top-Form befindliche Tauben handelt.

mfg A. Berger


>Hallo Herr Berger
>
>Jeder Vorschlag, und sei er noch so gut gemeint, nützt doch
>nur den großen Schlägen, solange es keine Begrenzung der
>Tauben pro Schlag gibt.
>
>Es gibt in Deutschland doch schon Unterschiede im Modus zur
>RV-Meisterschaft, trotzdem bin ich mir sicher, das
>mindestens 70-80% der 1. RV-Meister mit 50 – 100 Tauben oder
>noch mehr beginnen. Diese Daten dürfen kein Geheimnis sein
>und sollten auch mal vom Verband veröffentlicht werden, dann
>können wir vernünftig darüber diskutieren.
>
>Zu ihrem Vorschlag:
>Beispiel: Wer 80 Tauben setzt und seine Konkurrenten dagegen
>nur 20 bis 30, hat schon einen gewaltigen Vorteil. Es ist
>wesentlich schwieriger mit 20 Tauben 4 unter den ersten
>Zehntel der Preisliste zu bekommen, als mit 80 die 16.
>
>Warum? 80 sind eine Armee für sich, die zum Teil gebündelt
>den Heimatschlag ansteuern. Da bleiben ganz einfach mehr
>zusammen, besonders bei kürzeren Flügen. Mit 20 dagegen,
>gibt es eine breitere Streuung in der Heimat, ganz
>gravierend bei großflächigen RV-en.
>Sollten Sie selber mal ausprobieren, und werden mir recht
>geben. Wenn Sie ein Jahr nur 30 Alte und Junge setzen und am
>Ende RV-Meister sind, dann ziehe ich meinen Hut!
>
>Es ist schon seltsam das Taubenzüchter weltweit kein
>einheitliches und vor allem ein faires System auf die Beine
>stellen können oder auch nicht wollen.
>
>Ein sportlicher Wettkampf, ist ein Kräftemessen mit
>gleichen Mitteln, so steht es im Lexikon und dieses gilt bei
>allen anderen Sportarten auch.
>
>Nur über eine Taubenzahlbegrenzung (z.B. 30) ist eine
>gerechte Lösung zu finden. Wenn das nicht bald geschieht,
>dann werden wir ganz schnell weniger.
>
>Gruß Karl Herderich
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