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Alt 01.12.2019, 20:37
Herwig Herwig ist offline
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Zitat von taubendidi Beitrag anzeigen
Moin Sportfreunde
Meine Frage beantwortet in dem Sinne wie sie gemeint war,hat eigentlich nur "Gonzo" ! Mich würde interessieren wie viele Reisetauben ihr auf dem Schlag habt deren Eltern ebenfalls schon von euch gezogen wurden ! Die Frage ob die Großeltern auch lasse ich mal weg..... Bei ehrlicher Beantwortung klärt sich die Frage schon von selbst....
Ich habe mich übrigens versehen,wir haben tatsächlich doch 4 Tauben deren Eltern auch von uns gezogen wurden

@ Gonzo: Ich denke du bist schon ein Züchter ! Rund 1/3 deren Eltern schon bei Dir geboren wurden,da kommen nicht viele hin....
Moin, zusammen!

Eigentlich wollte ich im IT nicht mehr schreiben, mal sehen, ob sich die Gepflogenheiten hier verbessert haben...

Nun denn - ich kann das gar nicht glauben...nur 1/3 selbst gezogen oder noch viel weniger???

Habe selbst bei meinen (32 "Zuchttauben" + 1 Reserveweibchen) nachgezählt:

16 Vögel, davon:
11 selbst gezogen
2 von Freunden zurückgeholt (19/894 = 6/6 jung - 8. Jungtaube RV vs.; 18/121 = 11 Pr. jährig) diese stammen aus jeweils einem Elternteil von mir, paare ich nun wieder zurück an die Ausgangslinie.
2 Vögel von meinem Partnerschlag Herbst-Stahl - So. 540 (4x1); So. 541 (3x1.) - frisches, schnelles Blut zur Einkreuzung
1 Jungvogel erworben bei E.-D. Jacobi in 2019 - altes Janssen-Blut zum Versuch der Rückkreuzung

17 Weibchen, davon:
12 selbst gezogen
3 von ehem. Schlagpartner (alle 3 aus einer Linie "269")
1 Jungtaube von ehem. Schlagpartner Linie "337" (Schwester 1.,1.,7. bei 5 Jungtouren)
1 ersteigerte Taube, in 2019 - Mutter fliegt 13/13 - als weiters hochwertiges Kreuzungsmaterial von Bochumer Topschlag.

In der Summe 33 Tauben, davon 23 selbst gezogen, 6 von ehem. Schlagpartnern, 2 vom Partnerschlag, 2 ganz fremde Tauben. Ein Großteil stammt also nur aus nur einer bzw. 2 Linien (337/269).

Gute Nachzucht meiner Tauben kommen bei mir fast immer aus der eigenen Sorte, s.u. (die Liste ist ein kleiner Auszug unter Berücksichtigung der auf anderen Schlägen errungenen Leistungen, da ich aus beruflichen Gründen nur sporadisch/eingeschränkt reisen kann):
1. AS-Vogel RV 2005 - 1 Elternteil Tochter "337"
1. Jähriger RV 2005 - 1 Elternteil Tochter "337"
1. Jährige RV 2015? - 1 Elternteil Linie "337"
1. Jungtaube RV 2005 - 1 Elternteil Enkeltochter "337"
1. Jungtaube RV 2007 (bei mir) - 2 Elternteile Linie "337", 1 Enkeltochter "337"
1. Jungtaube RV 2012 (bei mir) - 1 Elternteil Linie "337" - Tochter No"1"
2. Vogel RV 2018 - 1 Elternteil Linie "269"
2. AS-Vogel REGV 2005 - 1 Elternteil Linie "337"
2. AS-Weibchen REGV 2016? - 1 Elternteil Linie "337"
2. Jungtaube RV 2003 - 1 Elternteil Linie "337"
3. Jähriger RV 2019 - 1 Elternteil Linie "337+269"
2011 = 4 Vögel aus "349" (Linienzucht 337) - 11 bis 12 Preise
2018 = 3 jährige Vögel aus "335" (Halbschwester "349" und Linienzucht "337") - 10, 10 und 8 Preise bei 12 Einsätzen
2018 = 3 x 1. Preis von Nachzuchten der Linie "337"?
2019 = 3 Junge bei Züchterfreund aus "225" - 6,5,5 Preise bei 6 Jungflügen - Linie "337/269"
2019 = 1 x 1. Preis aus Linie "337"?
2019 = 5 Junge von einem anderen Züchter gereist, bei 30 bis 40 eigenen Tauben waren die fünf Jungen 4x1. und 1x2. auf dem Schlag. Alle Linie "337/269" sowie "540/541".
usw.

Mit nur einer einzigen Ausnahme sind also alle diese Tauben miteinander verwandt. Erste Preis fliegen sie außerdem und es gibt mehr davon. Die genannten Elterntiere sind von mir durch die Bank selbst gezogen.

Macht es nicht Sinn, sich auf "seine" Sorte zu konzentrieren? Mann kann doch Kenntnisse über die Linie gewinnen und diese nutzen, oder?

Die ganzen modernen "Abstammungs-Giganten" bringen - zumindest bei mir - bezogen auf die Nachzucht nichts dolles zu Stande.

Interessanter Weise bestätigt E.-D. Jacobi durch seine Klassifizierungen meine Einschätzungen, dass die meisten meiner "Fremden" schlechter als meine eigenen waren. Ich habe mich daher sehr auf meine Sorte wiederbesonnen - aus meiner Sicht ein guter Schritt.

Gruß Micha
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