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  #21  
Alt 26.08.2019, 02:52
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Pfaelzer Pfaelzer ist offline
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Hallo Sportfreunde,
mein Cousin hatte letzte Woche das Problem, dass sie ihm am Donnerstag nicht gefielen. Er ist das Risiko eingegangen und hat das Eziclen am Donnerstag in die Tränke getan. Am Freitag den Einsatztag, gab es Wasser mit Mineralien in der 1. Tränke und dann klares Wasser nach der Fütterung.


Ergebnis: 59% und angefangen mit 6. - 15. Konkurs und 47/28 Preise. 1 Jungtier ging auf diesem Flug verloren. (Bis jetzt)
Jedenfalls hatte er den höchsten %Satz seiner RV.


SCHADEN TUT ES MAL NICHT ( bis jetzt) WENN MAN ES VORBEUGEND GIBT!



Aber das soll keine Ankeitung sein. Oder ein Rezept oder was immer manche da reininterpretieren. Nur ein Erfahrungswert.
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Gut Flug
Pfälzer

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  #22  
Alt 26.08.2019, 06:51
Dennis Dennis ist offline
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Hallo zusammen,
dass die JTK von Jahr zu Jahr und von Ausbruch zu Ausbruch inSachen Intensität und Dauer vollkommen anders ausfallen kann (oder auch mal ausunerklärlichen Gründen ganz ausbleibt), beobachtet man ja schon seit vielenJahren. Auch ohne Zutun des Züchters dauert der „Spuk“ mal nur wenige Tage, maleine ganze Woche. Wirklich langwierige Verläufe sind bei der „klassischen JTK“selten. (Was nicht heißt, dass die äußerlich gesunden Tiere auch sofort wieder100% wiederhergestellt sind. Dies kann mitunter mehrere Wochen dauern und esist die Verantwortung des Züchters, ihnen ausreichend Zeit zur vollständigenGenesung zu geben!)
Wir beginnen nun allmählich auch zumindest ein paar derFaktoren zu verstehen, die diese Unterschiede zwischen den Verläufen beeinflussen:der Zeitpunkt der Infektion, das Alter der Tiere, die von der Mutter über das Eimitgegebenen Antikörper (= sog. 'maternale Immunität'), die vorherrschende Virus-Variante,die Infektionsdosis, evtl. der Infektionsweg, evtl. andere beteiligte Erregerusw.
Aufgrund dieser großen Variation und der vielen (für denZüchter oftmals "unsichtbaren") Einflussfaktoren, ist es sehr schwerbis fast unmöglich, klare Aussagen zu treffen basierend aufEinzelfallbeobachtungen und Quervergleichen mit Erfahrungen aus den Vorjahrenoder mit anderen Beständen. (Weil die wahren Ursachen für die beobachtetenUnterschiede für den Züchter unsichtbar bleiben, wird dann schnell Medikament Xoder Maßnahme Y dafür verantwortlich macht, obwohl sie in Wahrheit nichts damitzu tun gehabt haben.)
Das heißt nicht, dass man solche Beobachtungen"erfahrener Züchter" in den Wind schlagen sollte oder dass diediversen ausgetesteten Mittel alle nichts bewirken. Mit dem Begriff"Wundermittel" sollte man jedoch ebenso vorsichtig umgehen. In derVergangenheit wurden ja schon etliche Mittel für die Vorbeugung oder Therapieder JTK angepriesen (Datteln, Möhrensuppe, Oregano, kolloidales Silber, Pre-und Probiotika, diverse Medikamenten-Mischungen oder sonstige Zusatzprodukte,Impfungen gegen Circoviren, E. coli oder andere Erreger, usw.). Von diesen kannsicherlich das eine oder andere einen gewissen positiven Effekt haben, aber denNachweis einer wirklich eindeutigen Wirksamkeit sind in meinen Augen bisheralle schuldig geblieben.
Um solche Wirksamkeits-Nachweise zu erbringen bräuchte mansystematische Untersuchungen größerer Fallzahlen, und dies passiert in denmeisten Fällen leider nicht.
Insofern fahren wir, denke ich, ganz gut damit, in derBeurteilung dieser Erfahrungsberichte zwar in alle Richtungen offen, aber auchsehr vorsichtig zu bleiben. Wir sollten weder diejenigen verdammen, die von ihren (positiven)Erfahrungen berichten, noch diejenigen, die erstmal skeptisch bleiben und(oftmals nicht unberechtigte) Zweifel anmelden.
Viele Grüße
Dennis
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  #23  
Alt 26.08.2019, 10:55
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haluter haluter ist offline
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Zitat:
Zitat von Dennis Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,
dass die JTK von Jahr zu Jahr und von Ausbruch zu Ausbruch inSachen Intensität und Dauer vollkommen anders ausfallen kann (oder auch mal ausunerklärlichen Gründen ganz ausbleibt), beobachtet man ja schon seit vielenJahren. Auch ohne Zutun des Züchters dauert der „Spuk“ mal nur wenige Tage, maleine ganze Woche. Wirklich langwierige Verläufe sind bei der „klassischen JTK“selten. (Was nicht heißt, dass die äußerlich gesunden Tiere auch sofort wieder100% wiederhergestellt sind. Dies kann mitunter mehrere Wochen dauern und esist die Verantwortung des Züchters, ihnen ausreichend Zeit zur vollständigenGenesung zu geben!)
Wir beginnen nun allmählich auch zumindest ein paar derFaktoren zu verstehen, die diese Unterschiede zwischen den Verläufen beeinflussen:der Zeitpunkt der Infektion, das Alter der Tiere, die von der Mutter über das Eimitgegebenen Antikörper (= sog. 'maternale Immunität'), die vorherrschende Virus-Variante,die Infektionsdosis, evtl. der Infektionsweg, evtl. andere beteiligte Erregerusw.
Aufgrund dieser großen Variation und der vielen (für denZüchter oftmals "unsichtbaren") Einflussfaktoren, ist es sehr schwerbis fast unmöglich, klare Aussagen zu treffen basierend aufEinzelfallbeobachtungen und Quervergleichen mit Erfahrungen aus den Vorjahrenoder mit anderen Beständen. (Weil die wahren Ursachen für die beobachtetenUnterschiede für den Züchter unsichtbar bleiben, wird dann schnell Medikament Xoder Maßnahme Y dafür verantwortlich macht, obwohl sie in Wahrheit nichts damitzu tun gehabt haben.)
Das heißt nicht, dass man solche Beobachtungen"erfahrener Züchter" in den Wind schlagen sollte oder dass diediversen ausgetesteten Mittel alle nichts bewirken. Mit dem Begriff"Wundermittel" sollte man jedoch ebenso vorsichtig umgehen. In derVergangenheit wurden ja schon etliche Mittel für die Vorbeugung oder Therapieder JTK angepriesen (Datteln, Möhrensuppe, Oregano, kolloidales Silber, Pre-und Probiotika, diverse Medikamenten-Mischungen oder sonstige Zusatzprodukte,Impfungen gegen Circoviren, E. coli oder andere Erreger, usw.). Von diesen kannsicherlich das eine oder andere einen gewissen positiven Effekt haben, aber denNachweis einer wirklich eindeutigen Wirksamkeit sind in meinen Augen bisheralle schuldig geblieben.
Um solche Wirksamkeits-Nachweise zu erbringen bräuchte mansystematische Untersuchungen größerer Fallzahlen, und dies passiert in denmeisten Fällen leider nicht.
Insofern fahren wir, denke ich, ganz gut damit, in derBeurteilung dieser Erfahrungsberichte zwar in alle Richtungen offen, aber auchsehr vorsichtig zu bleiben. Wir sollten weder diejenigen verdammen, die von ihren (positiven)Erfahrungen berichten, noch diejenigen, die erstmal skeptisch bleiben und(oftmals nicht unberechtigte) Zweifel anmelden.
Viele Grüße
Dennis
Hier mal ein Jungtier aktuell, aus einer nagelneuen Voliere die eigentlich Keimfrei sein sollte, ausehr das ich 2 Fremde Körner-junge da einem Paar zur Aufzucht untergelegt habe, denen es Gesundheitlich gut geht. Das in dem Film gezeigte Jungtier ist eines von 3en eines Paares, die alle verstorben sind,beziehungsweise selektieren musste, in der besagten Voliere ist zeitgleich ein alter Vogel der noch nie krank war mit den gleichen Symptomen erkrankt, nach Gabe einer hochdosierten Tablette B1 und B6 ist die Symptomatik gestoppt, ob er überlebt? Die übrigen Tauben in der Voliere geht es gut. Abgesetzte Jungtauben machen sich im Jungtierschlag gut.

Aber seht selber:https://www.youtube.com/watch?v=fyxHKtiCy1M



Mit nachdenklichen Gruß

Haluter
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http://zuchtschlagfigoreynaertbosua.jimdo.comZum Reichtum führen viele Wege. Und die meisten sind Schmutzig" Marcus Tullius Cicero ( 106-43 v. Chr).
" Die Strafe zähmt den Menschen, macht ihn aber nicht besser" Friedrich Wilhelm Nietzsche
(1844-1900), deutscher Philosoph.

Journal Impact Factor (JIF
Gebildet ist,
wer weiß,
wo er findet,
was er nicht weiß.


HOMPAGE der RV- WATTENSCHEID
BEACHTEN
http://www.brieftaubenreisevereinigung-wattenscheid.de/








Geändert von haluter (26.08.2019 um 11:09 Uhr)
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  #24  
Alt 26.08.2019, 15:16
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Pfaelzer Pfaelzer ist offline
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Zitat:
Zitat von Dennis Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,
dass die JTK von Jahr zu Jahr und von Ausbruch zu Ausbruch inSachen Intensität und Dauer vollkommen anders ausfallen kann (oder auch mal ausunerklärlichen Gründen ganz ausbleibt), beobachtet man ja schon seit vielenJahren. Auch ohne Zutun des Züchters dauert der „Spuk“ mal nur wenige Tage, maleine ganze Woche. Wirklich langwierige Verläufe sind bei der „klassischen JTK“selten. (Was nicht heißt, dass die äußerlich gesunden Tiere auch sofort wieder100% wiederhergestellt sind. Dies kann mitunter mehrere Wochen dauern und esist die Verantwortung des Züchters, ihnen ausreichend Zeit zur vollständigenGenesung zu geben!)
Wir beginnen nun allmählich auch zumindest ein paar derFaktoren zu verstehen, die diese Unterschiede zwischen den Verläufen beeinflussen:der Zeitpunkt der Infektion, das Alter der Tiere, die von der Mutter über das Eimitgegebenen Antikörper (= sog. 'maternale Immunität'), die vorherrschende Virus-Variante,die Infektionsdosis, evtl. der Infektionsweg, evtl. andere beteiligte Erregerusw.
Aufgrund dieser großen Variation und der vielen (für denZüchter oftmals "unsichtbaren") Einflussfaktoren, ist es sehr schwerbis fast unmöglich, klare Aussagen zu treffen basierend aufEinzelfallbeobachtungen und Quervergleichen mit Erfahrungen aus den Vorjahrenoder mit anderen Beständen. (Weil die wahren Ursachen für die beobachtetenUnterschiede für den Züchter unsichtbar bleiben, wird dann schnell Medikament Xoder Maßnahme Y dafür verantwortlich macht, obwohl sie in Wahrheit nichts damitzu tun gehabt haben.)
Das heißt nicht, dass man solche Beobachtungen"erfahrener Züchter" in den Wind schlagen sollte oder dass diediversen ausgetesteten Mittel alle nichts bewirken. Mit dem Begriff"Wundermittel" sollte man jedoch ebenso vorsichtig umgehen. In derVergangenheit wurden ja schon etliche Mittel für die Vorbeugung oder Therapieder JTK angepriesen (Datteln, Möhrensuppe, Oregano, kolloidales Silber, Pre-und Probiotika, diverse Medikamenten-Mischungen oder sonstige Zusatzprodukte,Impfungen gegen Circoviren, E. coli oder andere Erreger, usw.). Von diesen kannsicherlich das eine oder andere einen gewissen positiven Effekt haben, aber denNachweis einer wirklich eindeutigen Wirksamkeit sind in meinen Augen bisheralle schuldig geblieben.
Um solche Wirksamkeits-Nachweise zu erbringen bräuchte mansystematische Untersuchungen größerer Fallzahlen, und dies passiert in denmeisten Fällen leider nicht.
Insofern fahren wir, denke ich, ganz gut damit, in derBeurteilung dieser Erfahrungsberichte zwar in alle Richtungen offen, aber auchsehr vorsichtig zu bleiben. Wir sollten weder diejenigen verdammen, die von ihren (positiven)Erfahrungen berichten, noch diejenigen, die erstmal skeptisch bleiben und(oftmals nicht unberechtigte) Zweifel anmelden.
Viele Grüße
Dennis

Hallo,
Absolut einverstanden. Keiner hat von einem Wundermittel gesprochen.
Aber bisher ist noch keiner da der es eingesetzt hat und es hat nicht zur Besserung geführt.


Aber ich habe auch immer geschrieben, das es nur Erfahrungswerte sind.
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Gut Flug
Pfälzer

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  #25  
Alt 26.08.2019, 15:42
Dennis Dennis ist offline
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Zitat:
Zitat von Pfaelzer Beitrag anzeigen
Hallo,
Absolut einverstanden. Keiner hat von einem Wundermittel gesprochen..

Entschuldigung, mein Fehler. Das Wort war "Wunderwaffe".



Zitat:
Zitat von Pfaelzer Beitrag anzeigen
Aber bisher ist noch keiner da der es eingesetzt hat und es hat nicht zur Besserung geführt.

Schon das ist eine Überinterpretation, die man vermeiden sollte. "Es wurde eine Besserung beobachtet" wäre die richtige Wortwahl, denn was dazu geführt hat, weiß man nicht. Das ist genau der Punkt den ich versucht habe klarzumachen.


Wie gesagt, Erfahrungsberichte sind immer sinnvoll, aber möglichst vorsichtig bleiben bei der Interpretation.


Gruß
Dennis
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  #26  
Alt 28.08.2019, 15:16
Benutzerbild von kressecreme
kressecreme kressecreme ist offline
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Werte Sportfreunde,

ab fort, ein bisschen Senf muss ich auch dazu geben - wegen der Würze.

Also, auf die Idee mit dem Abführen wäre ich gar nicht gekommen, ich finde die Idee gut und würde sogar wetten wollen, dass es hilft und sehe keinen Grund der dagegen spricht - überhaupt keinen, entgegen der Aussage von wem auch immer.

Was ich aus höchst persönlicher Erfahrung weiß ist, dass Glaubersalz mindestens genauso gut zur Leerung des Darmes hilft wie das oben angesprochene Produkt (gibt ja noch mehr vergleichbare Produkte), jedoch ist Glaubersalz um ein vielfaches günstiger, es wirkt dazu schneller.

Was ich allerdings nie verstehen werde ist, dass man Tränken bis hin zu grün werden lässt und die Tiere auch sonst im Dreck lässt, helfen tut es garantiert für nichts.

Da bin ich ganz bei Hans, der ja alles sehr rein hält.

Und auch hier kann ich aus eigener Erfahrung folgendes sagen.

Als ich noch in der Schule war und sehr jung so zwischen 8 und 14 (schon damals habe ich die Reisemannschaft komplett alleine unterhalten, das glaubt mir heute noch niemand), da habe ich das ein oder andere probiert was unter den damals Alten Züchtern als hochgradig verboten galt - viele Märchen halten sich bei manchen noch bis heute und die haben nie was verändert.

Ist ja wie mit dem Kaffee - bis vor ca. 3 Jahren war die Wissenschaft der Meinung, dass Kaffee in Massen das Krebsrisiko und sonst was erhöht,
heute ist Kaffee auch in Massen hochgradig gesund (ich habe also das mit dem vielen Kaffee trinken schon seit Urzeiten richtig gemacht).

Zum Beispiel sagte man mir damals, ich solle mit Knoblauchsaft vorsichtig sein und den auf keinen Fall am Tag vor dem Einsatz in das Wasser geben,
habs dann doch getan - am Tag danach erzielten wir das beste Flugergebnis aller Zeiten, trotz der gleichen schlechten Lage wie zuvor.

Mein Vater fragte damals, was ich mit denen denn gemacht hätte, ich habe es dann verraten und er sagte ich solle das bitte nicht nochmals zu tun...

Zurück zur Reinlichkeit. Ich habe damals morgens um 5 vor der Schule, mittags nach der Schule und dann abends, also gesamt 3 x am Tag die Witwer-Schläge gereinigt, peinlichst genau (zu einer Zeit als man der Meinung war, man dürfe die Witwer keinesfalls stören, Fenster weiß machen und was man sonst nocht so machte), dazu habe ich morgens und abends die Tränken penibel mit warmem Wasser und Schwamm gereinigt - was soll ich sagen, wir erzielten genau zu jener Zeit die besten Reiseergebnisse jemals, mit den gleichen Tauben und trotz der gleichen schlechten Lage wie zuvor und danach.

Und gerade frage ich mich, wie man Tränken nur grob auswaschen tut, ich weiß nicht wie das geht, egal ....!

Also, Thomas, ich persönlich halte das mit der Darmreinigung für brauchbar und wenn Du es in der Praxis als hilfreich getestet hast, dann spricht schon mal alles dafür und überhaupt nichts dagegen.

Wie immer ist der obige Käse nur meine persönliche Meinung ohne Anspruch auf irgendwas.

Glück auf.

Grüßerchen vom Tauben-Thorsten
__________________
.
Brieftauben sind das größte, was dem Menschen widerfahren konnte!
.
... vergessene Helden ... www.perpedua.com
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Geändert von kressecreme (28.08.2019 um 15:33 Uhr)
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  #27  
Alt 28.08.2019, 22:28
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Nina Nina ist offline
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Unglücklich

uff ..ich tauche auch mal wieder aus der Versenkung auf ...es war so schön auch mal Dennis wieder hier zu lesen und ein paar andere alt Bekannte und einmal wieder ein Thema ohne persönliche Angriffe sachlich aus verschiedenen Perspektiven zu diskutieren und Erfahrungen auszutauschen


jtk ...das was uns alle irgendwo einmal trifft und wie wir das managen...


die einen versuchen es mit Reinlichkeit, die anderen mit Isolierung, die anderen mit Mitteln aus jeglicher Richtung zur Vermeidung der jtk ..die anderen mit diversen Strategien jtk zu behandeln....
mit mehr oder minder Erfolg ....die Crux ist eben was ist das eigentlich jtk?
es gibt keine eindeutige Antwort oder Diagnosemöglichkeit ...die Verläufe sind zu unterschiedlich ...die Symptome reichen von leichtem Erbrechen und Abnahme der Nahrungsaufnahmebereitschaft bis hin zu totalen Verhaltensänderung und Eintreten des Todes innerhalb von 12 Stunden


Bei den akuten Verläufen sind sowohl den Tierärzten als auch den Züchtern sämtliche Hände gebunden ...da kann man gar nix mehr tun, sondern nur hilflos daneben stehen und zuschauen ...leider


Bei den schwächeren Verläufen hat mittlerweile jeder Züchter/Tierarzt seine Strategie ......wir kennen das Problem ja seid Jahren ...und der Erfolg des Vorgehens bestärkt die Wiederanwendung des gleichen Vorgehens ...so sind all die Vorgehensweisen auch legitim, die durch Erfahrung zum Erfolg führen ...und da gibt es einige und vielleicht auch den von Thomas als neuen Weg
Ich habe damit keine Erfahrung und kann zu Thomas nichts sagen, aber wir haben seit Jahren für uns entschieden, einen anderen Weg zu gehen, wen das näher interessiert kann das auch gerne hier recherchieren unter der Suchfunktion....
Ich fasse es mal komprimiert zusammen, wenn auch verkürzt. Unser Ziel ist es, die jtk erst gar nicht zu bekommen. Also sozusagen immunstarke und stressstabile Tauben zu haben. Dies ist ein Weg, der nicht von heut auf morgen geht, den wir aber bereits seit Jahren versuchen zu gehen.
Wesentliche Elemente unserer Führung der Jungtauben sind:
Keine Medikamente, frühzeitige Impfung, natürliche Haltung ohne Belichtung oder Verdunkelung, Einstreu im Schlag, lange Eingewöhnungsphase am Schlag, immunstärkende Zusatzprodukte, Moro-Suppe, Selektion.
Ziel unseres Jungtaubenspiels ist nicht Jungtaubenmeister zu werden, sondern die Jungtauben gut einzufliegen. Wir fahren die Tauben nicht, und nehmen lediglich an den Vortouren und Preistouren der RV teil.
(P.S. ...und das schaffen unsere Jungtauben auch ..siehe Preislisten)
Das was wir aber dabei noch nie hatten, dass die Jungtauben krank wurden ...wie oft hört man, nach der 1. Vortour ..kotzen und krank ...


Vielleicht sollte sich der ein oder andere auch einmal Gedanken über die grundsätzliche Führung seiner Jungtauben machen ....vielleicht sind da auch Wege offen die Gefahr der jtk einzudämmen


LG
Petra
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  #28  
Alt 29.08.2019, 07:29
linus linus ist offline
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Hallo Petra
Ich reinige meinen Schlag 2 mal täglich mit Spachtel und Handfeger. Der Schlag wird dadurch nicht steril. Aber ich fühle mich wohler beim Betreten.
Im vorigen Herbst/Winter habe ich einige Tauben neu eingeführt. Die Nachzucht daraus wurde in diesem Jahr zuerst krank. JTK. Hatte Jahre nichts damit zu tun. Ich denke, dass die Tauben sich zuerst an mein System/Versorgung/Haltung gewöhnen müssen. Habe mit Moro und Jungtaubenpulver von Sudhoff behandelt. Sie sehen gut aus, die Flugergebnisse (Preise) sind nicht wichtig. Sie sollen nur lernen.
Grüße Hans
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  #29  
Alt 29.08.2019, 22:10
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Alfred Weber Alfred Weber ist offline
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Standard erfreulich

Guten Abend,

gerne schließe ich mich den Eingangsworten von Petra an und es ist sehr erfreulich das Sie und Dennis hier wieder geschrieben haben.


Zur Reinigung der Schläge, Tränken und Reinigungsutensilien in den Vorbeiträgen, darf ich mich aber einem großen Meister im Taubensport anschließen.
Dieser wurde einmal gefragt...welch große Fehler er in seiner langjährigen Taubensportlaufbahn gemacht habe?


Seine Antwort...den größten Fehler den ich im Taubensport jemals gemacht habe...das ich meine Schläge immer sehr sauber gehalten habe !!! statt mich während dieser Zeit hinzusetzen und meine Tauben zu beobachten!

Nachdem er dann das Exempel gemacht habe...einen Schlag täglich 2x zu säubern wie immer und den anderen Schlag nur noch alle paar Wochen... war er sehr überrascht, das die Tauben auf den "nicht" gereinigten Schlägen beständiger, besser und ohne Probleme geflogen haben, als die im Schlag der täglich 2x sauber gemacht wurde.


Bei mir am eigenen Schlag verhält es sich nicht anders.
Tränkenreinigung ist bei mir....fast Fehlanzeige. Nur alle paar Wochen mal und das heißt mit einem Schwamm mit kalten Wasser ein wenig den gröberen Dreck weg und passen tut ;-)

Wie ich meine Schläge in dieser Flugsaison 2019 gereinigt habe...das konnte jeder in meinen Live-dabei Berichten nachlesen.

Keine Reinigung nach der Reise 2018, obwohl Jungtaubenaufzucht nach der Reise.
Erste Reinigung der Zellen im Frühjahr vor der Neuanpaarung 2019.
Dann wieder züchten vor der Reise...und die Zellen habe ich erst nach Reise gereinigt und das auch nur...weil ich die Zellen verkauft habe wegen Aufgabe des Taubensports.
Der Schlagboden wurde alle 2 Wochen gereinigt...weil da die Biotonne abgeholt wurde und ich da am laufenden bleiben mußte, damit ich den Dreck immer laufend in der Biotonne unterbringe. Das war eben so alle 2 Wochen eine Biotonne voll.

Die Reiseleistung???....genau so gut oder schlecht wie in all den Jahren zuvor als ich auch immer sauber gemacht habe ;-)

Achso...der allseits bekannte Züchter der als seinen größten Fehler im Taubensport das tägliche sauber machen seiner Schläge erkannte....war kein geringerer als Ad Schaerlaeckens...der dies in einem seiner Berichte in der BT selber geschrieben und veröffentlich hat.

Taubengruß
Alfred Weber
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  #30  
Alt 30.08.2019, 07:57
linus linus ist offline
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Hallo Alfred
Ein anderer sehr erfolgreicher Züchter hat mal sinngemäß geschrieben: Die Aussage das ein selten gereinigter Schlag besser für die Tauben, weil Widerstandskraft, Immunsystem usw besser ausgebildet werden wird als Ausrede für die Faulheit gebraucht. Ein Schlag wird durch das Reinigen mit Spachtel und Feger, ohne Aussprühen mit Desinfektionsmitteln, nicht steril.
Für mich stellt sich die Frage nicht, weil ich einen schmutzigen, verkoteten Schlag nicht haben will. Ich wohne in einer dicht bebauten Siedlung, habe einen kleinen Schlag und das säubern macht mir keine Arbeit. Bin in 10 Minuten fertig. Jetzt wo die Hauptmauser beginnt mache ich die Schlagtür auf und als erstes kommt der Sauger in Betrieb wegen der vielen Federn, die sonst auf dem Rasen vor dem Schlag landen würden. So sieht es immer ordentlich bei mir aus und Besucher sehen sich meine Anlage und die Tauben gerne an.
viele Wege führen nach R...…..
Grüße Hans
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