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  #21  
Alt 18.02.2020, 17:21
Fahler 6460 Fahler 6460 ist offline
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Zitat von WernerW Beitrag anzeigen
Hallo Spfr.Hans-Heinrich,


Merkwürdiger Roter Satz oben.


Nitroimidazole
Die Nitroimidazole Dimetridazol, Metronidazol und Ronidazol sind Antibiotika, deren Einsatz bereits mit der Verordnung 2377/90 explizit verboten wurde. Damit liegt in der EU ein Anwendungsverbot für Nitroimidazole sowohl als Arzneimittel als auch als Futtermittelzusatzstoff vor....
Ronidazol (Handelsname Ridzol) ist ein Antibiotikum aus der Gruppe Nitroimidazole. In Deutschland ist es zur Behandlung von Brieftauben gegen Gelben Knopf (Befall mit Trichomonas gallinae) zugelassen, die Anwendung bei lebensmittelliefernden Tieren ist verboten.[2] Der Wirkstoff kann auch bei anderen Vögeln zur Bekämpfung von Trichomonaden, Histomonas meleagridis (Schwarzkopfkrankheit) und Giardia intestinalis eingesetzt werden. Darüber hinaus wird der Wirkstoff bei der Tritrichomonose der Katze eingesetzt.[3]
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  #22  
Alt 18.02.2020, 17:27
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Fuchsi Fuchsi ist offline
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Zitat von Berger Beitrag anzeigen
Hallo zusammen,
Ohne das ich den Artikel in der BT schon gelesen habe bin ich aber schon etwas verwundert über die Diskussion und die Argumentation einiger, hatte ich doch gedacht, dass die Herren wissen was sie bisher gemacht haben bzw. wissen was sie mit X und Y Produkt, Futter usw. erreichen oder besser bewirken können.

Und zum Thema des Trainings oder Setzen möchte ich sagen, wenn man seine Jungtauben gar nicht mehr setzt und so keine Erfahrung sammeln lässt und auch keine Auslese darauf basierend durchführt, der macht in meinen Augen doch meilenweite Schritte zurück anstelle nach vorne. Ich will jetzt nicht verstanden werden als das ich Verfechter des ständigen extensiven Trainieren auf der BAB bin aber gar nicht mehr setzen kann ich mir nicht vorstellen meinen Bestand kurz, Mittel und langfristig zu verbessern. Und das Thema der JTK kann man lange genug vor der Reisesaison „lösen“ wenn man will.
Beste Grüße
Hallo Sportfreunde!
Früher hieß es Jungflug is Dummflug!
Ich konnte in denn letzten Jahren nie mehr als 2 Flüge mit den Jungen schicken. Hab nur bis 20 km trainiert . Richtung arbeit.
Hatte immer Jährige mit 10 und mehr Preisen.
2016 war ich noch mit Jährigen 8 Bayrischer Meister und hatte das beste Weibchen im Regio 653 vor Hans Hirn.
es war ein Jähriges Weibchen 11 Preise.
Ach ja war auch mit den Jährigen 1 im Regio 653.
es zählt nur die GUTE TAUBE sonst nix.
grüße aus Selb
Fuchsi
Ach ja Bei Produkte hab ich ganz VERGESSEN
Wasserkefir den mach ich selbst sonst nix. auch keine Medizin
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  #23  
Alt 18.02.2020, 18:18
SG Rosin SG Rosin ist offline
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Moin moin Fuchsi,
es gibt sicher Ausnahmen und die gute Taube ist entscheidend. In vielen RV‘n werden sicher wieder eine jährige Probleme bekommen, da sie nicht ausreichend angelernt wurden auf der Jungtour. Dann werden sie sicher weil nichts mit den jährigen geht wieder aus dem Rennen 2020 genommen aus Angst die jährigen zu verspielen. Dann geht das Spiel wieder weiter. Es liegt sicher auch an der Erfahrung gerade im Geburtsjahr. Zu den Beiprodukten das es auch ohne geht freut mich. Hätte ich nicht gedacht, muss man mal testen. Ich habe mich in Punkte Versorgung immer an den Besten im Land orientiert, die verzichten nicht auf Beiprodukte. Falls jetzt kommt die werden gesponsert, bei einigen ja, bei anderen wiederum nicht. Man kann sicher auf vieles verzichten, aber einige gute Produkte für mich sicher nicht. Aber vielleicht probiere ich es einfach mal selber aus.

LG Martin
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  #24  
Alt 18.02.2020, 21:52
Berger Berger ist offline
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Standard Futter und Wasser

Hallo zusammen,
ich möchte meine eigene Erfahrung meiner Jungtauben mal anführen.
Wie viele wissen nutze ich viele Möglichkeiten die Versorgung zu optimieren. Angefangen damit auf natürliche Weise, also ohne blinde Medikamente, den Infektionsdruck zu senken, dann die Immunität anzuregen bzw. zu verbessern sowie grundsätzlich die Nährstoffversorgung zu optimieren. Letzteres bedeutet ein möglichst optimales Körnerfutter zu füttern und dieses mit weiteren Nähr- und Wirkstoffen möglichst täglich aufzuwerten. Dies um sicher zu sein, dass die essentiellen Nährstoffe zugeführt werden,, weil die Gehalte im Körnerfutter unsicher sind.
Im Jahr 2017 bin ich bei meinen Jungtauben grundsätzlich davon abgewichen ubd habe diese nach dem Absetzen nur mit einer reinen Körnermischung gefüttert ohne sonstige Zusätze und im Wasser täglich Avidress. Aber ansonsten keinerlei Ergänzungsfuttermittel oder sonstige Präparate. Motivation war damals, dass ich erstmals meine Jungen im Garten in einer Art Offenfrontvoliere gehalten habe und ich dort der Einfachheit halber auch das Futter für die jungen dort lagerte was es komplizierter macht wenn man Zusätze verabreicht. zudem wurde ich 2017 im März Vater was den meinen Zeitaufwand für die Taubek insgesamt stark reduzierte und ich wollte mal einen Eigenversuch starten, geht Futter und Wasser. Übrigens wurden 2017 die Jungen auch nicht verdunkelt.

Zusammenfassend muss ich berichten, es war das Jahr in dem meine Jungtauben den schlimmsten JTK Verlauf hatte seitdem ich damit zu tun habe und das ist seit 1995.

Meine Erkenntnis seitdem ist, dass ich wieder alle Register der optimalen Versorgung sicherstelle und die immunität fördere usw.

Damit Fühle ich mich viel wohler was enorm wichtig ist und ich denke ich fahre damit auch ganz gut und reise auch erfolgreich obwohl es auch noch viel besser gehen kann.

Beste Grüße
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  #25  
Alt 19.02.2020, 05:10
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Gorgo Gorgo ist offline
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Zitat:
Zitat von Berger Beitrag anzeigen

Zusammenfassend muss ich berichten, es war das Jahr in dem meine Jungtauben den schlimmsten JTK Verlauf hatte seitdem ich damit zu tun habe und das ist seit 1995.

Meine Erkenntnis seitdem ist, dass ich wieder alle Register der optimalen Versorgung sicherstelle und die immunität fördere usw.

Damit Fühle ich mich viel wohler was enorm wichtig ist und ich denke ich fahre damit auch ganz gut und reise auch erfolgreich obwohl es auch noch viel besser gehen kann.

Beste Grüße
2017 war allgemein ein sehr schweres Seuchenjahr. Ich habe in dem Jahr Anfang August erst bei den Jungen dann bei den Zuchttauben und dann bei den gereisten Alttauben 50% meiner gesamten Tauben verloren. Es war eine Viruserkrankung (Höchstwahrscheinelich Herpes oder Rotaviren ,vieleicht auch beides ???????) Meine Lust auf den Taubensport war dahin, wollte alles abschaffen. Das zu sehen war grausam. Ich war jetzt bei einem Vortrag über Rotaviren,da wurde berichtet ,das 2017 es vermehrt aufgetreten ist in Gesamtdeutschland. Und sie können noch so fit und robust sein, wenn solche Erkrankungen auftreten sind sie machtlos die Tauben.
Und ich habe auch versucht sie mit Beiprodukten fit zu halten. Bis zu dem Zeitpunkt waren sie es auch. Nur wenn es kommt dann richtig.
Und ich mache nur Behandlung ,nach Tierärztlicher Diagnose. Bin aber nach wie vor der Überzeugung, nur mit Wasser und Futter wird es verdammt schwer und vor allen Dingen dauert es sehr lange um ,damit zu bestehen denke ich.
Gruß Mario
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  #26  
Alt 19.02.2020, 05:36
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gonzo gonzo ist offline
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Hallo WernerW,
nach meinem Verständnis sind Antibiotika gegen Bakterien wirksam. Trichomonaden sind aber Flagellaten-Geißeltierchen-Parasiten.
Hallo Thomas,
schiere Eier liegen meist an den Schlagverhältnissen: Zu kleine, niedrige Zellen oder zu hohe Besatzdichte. Ich habe im Zuchtschlag mit einer Stellwand den direkten Blick von den Zellen zur Voliere, bzw. Fenster-Volieren-Zugang verstellt. So können Paare sich zum Treten ungestört in die Voliere zurückziehen.
__________________
gut flug
Hans-Heinrich
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  #27  
Alt 19.02.2020, 05:46
Yahoo Yahoo ist offline
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Moin Sascha,

weshalb sollten die Tauben, welche den Winter über eingesperrt sein mussten, denn nur im Frühjahr Probleme mit den Atemwegen bekommen?

Ich muss meine kleinen Lieblinge auch vom Ende der Jungtaubenreise bis zum März wegsperren und kann deiner Aussage hier nicht folgen.

Meine haben lediglich anfänglich Probleme mit der Kondition, was ich als normal ansehe und sich mit jedem Tag Freiheit rasch legt. Anhaltende Probleme habe ich jedoch mit dem Raubvogel in der Gestalt vom Sperber und Habicht.
__________________
Bis dann
Frank

Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.
Alle Ängste, alle Sorgen, sagt man, blieben darunter verborgen und dann würde, was uns groß und wichtig erscheint, plötzlich nichtig und klein!(Reinhard Mey)

>> carpe diem <<
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  #28  
Alt 19.02.2020, 05:54
linus linus ist offline
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Hallo
Wenn ich mir die Versorgungspläne von Röhnfried, Tollisan, de Weerdt, und noch andere ansehe wird mir klar "Es muss verkauft werden". Was die armen Tauben alles schlucken müssen grenzt für mich an Tierquälerei. Sicherlich sind einige Beiprodukte ganz hilfreich, aber täglich, teilweise mehrere Produkte, halte ich für nicht zielführend eine robuste Taube zu züchten und zu halten. Auch das tägliche Ansäuern des Wassers ist nicht nötig, besser ist den Tauben gerade in der warmen Zeit mehrfach frisches, klares Wasser zur Verfügung zu stellen.
Ich füttere ein sehr gutes Futter (nach dem Rezept von A. Berger) welches ich sowohl in der Zucht als auch beim Reisen bei Bedarf mit Hanf, Sonnenblumen, Paddy, Tovo, P 40 und Sämereien ergänze. Natürlich steht Grit und Mineralpulver sowie Grün täglich frisch zur freien Aufnahme zur Verfügung. In der Mauser 2 - 3 mal in der Woche gibt es Manuka Honig über das Futter. In der Reise 1 x pro Woche Blitzform über das Futter.
Damit müssen sie auskommen und das geht auch.
Das verstehe ich unter Futter und Wasser (ohne Medikamente, auch ohne Ronidazol usw.)
einen schönen Tag
Hans
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  #29  
Alt 19.02.2020, 06:02
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Mime Mime ist offline
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Moin Sascha,

weshalb sollten die Tauben, welche den Winter über eingesperrt sein mussten, denn nur im Frühjahr Probleme mit den Atemwegen bekommen?

Ich muss meine kleinen Lieblinge auch vom Ende der Jungtaubenreise bis zum März wegsperren und kann deiner Aussage hier nicht folgen.

Meine haben lediglich anfänglich Probleme mit der Kondition, was ich als normal ansehe und sich mit jedem Tag Freiheit rasch legt. Anhaltende Probleme habe ich jedoch mit dem Raubvogel in der Gestalt vom Sperber und Habicht.

Hallo Frank!

Das was ich geschrieben habe ist einfach ein Erfahrungswert. Auch aus den Gesprächen mit Tierärzten bei den Besuchen. Viele Sportfreunde haben nicht die Gelegenheit ihre Tauben im Winter in Volieren sitzen zu lassen. Mancher Züchter reinigt die Schläge in der Winterzeit auch nicht jeden Tag. Staub ist - aus meiner Sicht - der größte Feind der festsitzenden Tauben.
Dazu kommt dass Tauben ja nun mal, wenn sie normal geführt werden, nach der Reise und nach der Mauser nicht "klinisch rein" sind. Das heißt sie führen schon hier und da Erreger mit sich - v.a. auch Atemwegserreger, die sich im Winter dann im Bestand vermehren kann, wenn die Schläge manchmal auch einfach zu stark besetzt sind.
Ich kann nur sagen, dass ich immer wieder von Tierärzten gehört habe, dass vor der Reise in erster Linie in den meisten Beständen gegen Trichos und Atemwegsinfektionen vorgegangen werden muss.

Gruß Sascha
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  #30  
Alt 19.02.2020, 06:05
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Pfaelzer Pfaelzer ist offline
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Standard Beiprodukte

Hallo Sportfreunde,
das mit Futter und Wasser ist nicht mein Ding. Ich finde die richtigen Beiprodukte zur richtigen Zeit sinnvoll. Vielleicht übertreibe ich auch. Aber wenn ich das Gefühl habe sie sind richtig versorgt, geht es mir auch gut. Und wofür mache ich mir denn die Arbeit? Ich will doch, dass es ihnen gut geht.



Eingesperrte Tauben: Sie sollten wenn es los geht ziemlich leicht sein. erst mal Abends rauslassen und hungrig. Denn jeder von uns der mal wegen Muskulärer oder Rückenprobleme in Kur war hat gelernt, dass eine Muskulatur, auch bei einem alten Menschen sehr schnell wieder aufgebaut werden kann. Dann dürfte das bei einem Athlethen der jung ist doch kein Problem sein. Das hat aber nichts mit dem "Schieffliegen" zu tun. Das ist wieder eine andere Baustelle.



Übrigens: Ich kenne einen der ist ein "kleiner Gauner" auf dem Gebiet. Der stellt einen Käfig mit 2 weißen oder scheckigen Tauben aufs Vordach. Dann wartet er den Angriff ab. Bewaffnet mit 6 mm Platzpatronen und Starenschreck. Wenn der Kerl kommt dann legt der ihm 2 nach.......... Meistens kommt er nicht mehr. Und das Revier ist seiner Meinung nach weiterhin von einem Raubvogel besetzt der keine Lust mehr auf Kanonenschläge in seinem Rücken hat. Bei dem passt da aber auch alles dazu. Kann man auch in einer Wohngegend kaum machen. Das Problem ist: Wir düfen sie nicht Abschießen oder Fangen. Noch nicht einmal vertreiben dürfen wir sie.

Die Schäfer dürfen jetzt wenigstens Wölfe Jagen wenn sie ihre Schaafe reißen. Vielleicht ist das der Ansatzpunkt für die Zukunft.
__________________
Gut Flug
Pfälzer

Lebenserfahrung ist die Summe zumeist schmerzlicher Lernprozesse.
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