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  #1  
Alt 03.09.2002, 15:37
Franz
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Trichobehandlung während der Hauptmauser

Hallo Herr Mohr !

Ist es Ihrer Meinung nach sinnvoll (zwingend notwendig) bei einem nachgewiesenen , leichten Trichomonadenbefall während der Hauptmauser zu behandeln ? Sind grössere Mauserschäden bei bestimmten Präparaten zu befürchten ?

Gruss
franz
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  #2  
Alt 04.09.2002, 01:48
Champ Champ ist offline
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Ort: Vechta
Beiträge: 305
Standard RE: Trichobehandlung während der Hauptmauser

Hallo Franz,

ich will Herrn Mohr nicht vorgreifen, aber warum willst du im Herbst oder Winter einen leichten Trichomonadenbefall behandeln?
Die Tauben müssen mit so einer Situation auch mal selbst fertig werden, wobei zu bedenken ist, dass fast in jedem Bestand ein leichter Trichomonadenbefall vorhanden ist. Stellt mein Tierarzt bei meinen Tauben leichten Tricho-Befall fest, schickt er mich ohne Medikament nach Hause.

Gruß
Champ
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  #3  
Alt 05.09.2002, 02:02
TM
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Geringer Befall?

Zur Befallsstärke:
Die Sache mit der Befallsstärke hat irgend jemand in die Welt gesetzt, mit dessen Kenntnis-sen über die Biologie der Trichomonaden es offensichtlich nicht seht weit her ist. Seitdem wird fleißig nachgeplappert.
Vielleicht wollte irgend ein Tierarzt nur seinem verzweifelten Gegenüber den Befund et-was undramatischer erscheinen lassen… ich weiß es nicht. Vielleicht wurde auch nur von Kokzidien auf Trichomonaden übertragen, unbeachtet der Besonderheiten in der Entwick-lungsgeschwindigkeit der Trichomonaden. Richtig ist aber, dass der sog. geringe Befall so wenig – man muss eigentlich sagen <so viel> – Bedeutung hat wie „ein bisschen schwan-ger“. Ich werde nun versuchen, dies ein wenig zu begründen:
Zum Zeitpunkt der Untersuchung einer Taube beherbergt diese eine gewisse Anzahl Tri-chomonaden. Der aufgrund eines einzigen Kropfabstrichs erhobene Befund ist also folglich eine Momentaufnahme und spiegelt – wenn die Untersuchung korrekt durchgeführt wurde – lediglich die Befallsstärke zu diesem Zeitpunkt wider. Dieser Befund, diese <momentane Befallsstärke> hat jedoch keinerlei Aussagekraft hinsichtlich Therapie, Prognose und <tat-sächlicher Befallsstärke>. Es ist irreführend und dem Züchter gegenüber unehrlich – schlicht gelogen, um das Kind beim Namen zu nennen – zu behaupten, die Taube bzw. der Bestand aus dem die untersuchte Taube stammt, hätte aufgrund einer niedrigen mo-mentanen Befallsstärke ein kleineres Problem als bei einem starken Befall. Sicherlich hat eine Taube mit einem Extrembefall für die folgenden 12-24 Stunden größere Probleme zu bewältigen als eine, bei der nur vereinzelt Trichomonaden nachgewiesen wurden. Das ist dann aber auch alles! Schon nach einer einzigen schwülen Sommernacht kann die Taube mit dem geringen Befall einen sogar tödlich hohen Befall aufweisen.
Wenn alle Bedingungen stimmen, vermehren sich Trichomonaden rasend schnell. In ca. 30 Minuten kann sich die Anzahl im Kropf verdoppeln! Das führt dazu, dass eine trichomona-denfreie Taube, die im Transportauto am Abend einige wenige Trichomonaden aus der Wasserrinne aufgenommen hat, bis zum Morgen einen bereits extrem bedrohlichen Befall aufweisen kann. Die Rechnung ist einfach: Nehmen wir mal an, eine Taube nimmt mit dem Trinkwasser 1.000 Trichomonaden auf. Nach 30 Minuten sind daraus 2.000 gewor-den, nach einer Stunde 4.000, nach 1 ½ Stunden 8.000. Nach lediglich zwei Stunden be-herbergt der Kropf dieser Taube die inzwischen bedrohliche Anzahl von 16.000 Trichomo-naden. Das ist natürlich eine etwas „idealisierte“ Rechnung, weil die Teilungsgeschwindig-keit von mehreren Faktoren beeinflusst wird. Andererseits liegt es durchaus im Bereich des Möglichen, dass eine Taube mit dem Trinkwasser 8 – 10.000 Trichomonaden aufnimmt, sie hätte also nach nur 2 Stunden bereits 80.000 Trichomonaden im Kropf und damit ziem-lich ernste Probleme. Sogar nach der Aufnahme einer einzigen Trichomonade kann die La-ge nach wenigen Stunden langsam bedrohlich werden. :



Vergangene Zeit in min. Anzahl Trichomonaden

0------------------------------1
30-----------------------------2
60-----------------------------4
90-----------------------------8
120---------------------------16
150---------------------------32
180---------------------------64
240--------------------------128
270--------------------------256
300--------------------------512
330------------------------1.024
360------------------------2.048
390------------------------4.096
420------------------------8.192
450----------------------16.384

Nach nur 450 min. (= 7 ½ Stunden) kann die Taube daran sterben!


Aber auch wenn die äußeren Umstände alle gegen eine schnelle Vermehrung sprechen würden (Winter, kaltes Wasser, keine Tränkenwärmer, Minusgrade in der Umgebung der Tauben etc.), ist es unverantwortlich:
- von der Befallsstärke einzelner Tiere auf den Gesamtbestand zu schließen
- den tatsächlich erhobenen Befund mit der Befallsstärke des UNTERSUCHTEN Tieres gleichzusetzen
Begründung:
Wie groß die Fläche der Kropfschleimhaut ist weiß jeder, der mal eine Taube geschlachtet hat. Dabei ist das nur die „scheinbare“ Gesamtfläche, die tatsächliche Gesamtoberfläche ist durch die Faltenbildung um ein Mehrfaches größer – zumindest was die von Trichomona-den besiedelbare Fläche betrifft, denn diese können aufgrund ihrer Winzigkeit jede mikro-skopisch kleine Falte und jedes kleine Stück Schleimhaut besiedeln. Wichtig dabei ist, dass Trichomonaden nicht die gesamte Fläche gleichmäßig befallen. Es gibt im Kropf „beliebte“ und weniger beliebte Areale. Deswegen muß bei der Probenentnahme darauf geachtet werden, dass die gesamte mit dem Probenentnahmetupfer erreichbare Oberfläche (was ca. 15% der tatsächlichen Fläche ausmacht!) abgestreift wird. Dafür muss das Stäbchen elas-tisch biegsam und nicht kürzer als 20 cm sein. Probenentnahmen mit Q-Tipps oder Watte-tupfern auf Holzstäbchen können daher nicht ernsthaft als geeignete Mittel zur Probenent-nahme in Betracht gezogen werden.
Nun, was hat das mit der Befallsstärke zu tun?
Wenn unter Idealbedingungen lediglich ca. 15% der Gesamtoberfläche für den Untersucher erreichbar sind, kann nicht in jedem Fall davon ausgegangen werden, dass man auch tat-sächlich alle Bereiche mit der höchsten Trichomonadenkonzentration abgestreift hat. Das ganze Probenentnahmeverfahren hat aufgrund der uneinheitlichen Ausstattung und der Besonderheiten bei der Probenentnahme so viele Schwachpunkte, dass ich hier alle nicht einmal kurz streifen möchte – es wird alles in einem in Kürze erscheinenden Buch über die Heimuntersuchung ausführlich beschrieben. Auf jeden Fall führen alle diese Eigentümlich-keiten dazu, dass man auch als routinierter Untersucher nicht behaupten kann, die nach-gewiesenen Trichomonaden würden ein Abbild der Befallsstärke im Kropf sein. Natürlich ist der Befall sehr stark, wenn massenweise Trichomonaden in einem Abstrich nachgewie-sen werden – wo nicht viel ist, kann auch nicht viel entnommen werden, es müssen also viele da sein. Wie sieht es aber aus, wenn nur wenige Trichomonaden nachgewiesen wur-den? Hat man wirklich die gesamte erreichbare Schleimhautoberfläche abgestreift? War der Tupferträger elastisch genug, um überall dorthin zu gelangen, wo es nötig ist? War man wirklich tief genug im Kropf drin, oder wurde lediglich der Rachen gekitzelt… ?
Ich habe wirklich in meinem Leben schon so viele Abstriche unter allen erdenklichen Be-dingungen und mit den unterschiedlichsten „Geräten“ durchgeführt, dass ich mich gar nicht „traue“, die geschätzte Anzahl aufzuschreiben. Ich werde mich davor hüten, zu be-haupten, die Taube und der Bestand hätten ein kleineres Trichomonadenproblem, was womöglich auch nicht behandelt werden sollte, nur weil ich in wenigen Abstrichen wenige Trichomonaden nachgewiesen habe.
Wenn man den Vertrauensvorschuss, der einem von Seiten des Züchters entgegengebracht wurde nicht missbraucht, würde man höchstens nach der Durchführung einer Kropfspiege-lung die Aussage treffen: es muss NOCH nicht behandelt werden. Die Kropfendoskopie sollte ohnehin Bestandteil jeder eingehenden Untersuchung sein. Nur so kann eine verläss-liche und dem Züchter gegenüber redliche Aussage über den Zustand der Kropfschleimhaut und dessen Ursachen getroffen werden. Alles andere ist Rätselraten zum Nachteil der Tau-ben und des Züchters!

Aber bevor alle Forumteilnehmer mit einem „geringgradigen“ Trichomonadenbefall damit anfangen, mit Steinen nach mir zu werfen, möchte ich noch einmal folgendes unterstreichen: es kann so sein, es muß aber nicht. Und trotzdem: kein Tierarzt, der bei einer Taube einen geringen Trichomonadenbefall diagnostiziert hat, vermag zu wissen
a) wie es bei den anderen, nicht untersuchten Tauben des Bestandes aussieht
b) wie sich der Befall bei der untersuchten Taube (und natürlich auch bei den übrigen Tau-ben des Bestandes) innerhalb der nächsten Minuten, Stunden, Tage, Wochen… bis zum nächsten Frühjahr… entwickeln wird!

Hinsichtlich der Trichomonadeninfektion bei Tauben gibt es (ohne eine Kropfendoskopie durchgeführt zu haben) ausschließlich zwei Einordnungsmöglichkeiten:
1) Tauben, die keine Trichomonaden haben
2) Tauben, die mit Trichomonaden infiziert sind

Natürlich wird jeder Befund in die Patientenunterlagen und in den Befundbericht so einge-tragen wie er erhoben wurde. Erstens weil es einfach so sein muß, man muß bei der Be-fundung objektiv bleiben und objektiv stellt der Tierarzt nun mal einen Trichomonadenbe-fall von einer bestimmten Stärke fest. Zweitens ist die Stärke des Befalls nicht ohne jegliche Bedeutung. Selbstverständlich sollte man sich mehr Sorgen machen, wenn bei mehreren Tauben ein Extrembefall festgestellt wird, weil dann die Tauben offensichtlich mit dem Problem nicht von sich aus fertig werden können, sie schaffen es nicht einmal, den Befall in Grenzen zu halten. Diese Tatsache ist für die Therapie von entscheidender Bedeutung. Die Kropfschleimhaut einer solchen Taube ist dermaßen ramponiert großflächig wund, dass die Taube richtig in Panik gerät, wenn sie Trinkwasser mit irgendwelchen Arzneimittel-beimengungen aufnehmen muß. Im ganzen Kropf brennt und juckt es! Unter diesen Be-dingungen wird keine Taube über eine Trinkwasserbehandlung von ihrem Leiden befreit. Das ist der Grund, aus dem wir bei jeder Untersuchung eine Kropfspiegelung durchführen, um den Zustand der Kropfschleimhaut auch im Hinblick auf die bevorstehenden Behand-lungen beurteilen zu können. Gegebenenfalls muß dann eben eine Einzeltierbehandlung durchgeführt werden, bis der Zustand der Kropfschleimhaut eine Trinkwasserbehandlung ermöglicht.
Selbstverständlich ist ein hochgradiger Befall schlimm und es muß sofort eingegriffen wer-den. Die Analogie dazu – also dass ein geringgradiger Befall nicht so schlimm wäre – stimmt aber leider nicht. Man hat bei einem geringgradigen Befall eventuell mehr Spiel-raum in der Wahl der Therapiemethode und hinsichtlich des Therapiebeginns. Aber nicht auf jeden Fall! EVENTUELL! Und das auch nur, wenn die übrigen Tauben des Bestandes (alle!) ebenfalls einen geringgradigen Befall aufweisen. Denn sobald nur eine Taube des Be-standes einen hochgradigen Befall aufweist, ist der Erfolg der Behandlung im gesamten Be-stand gefährdet: diese einzige Taube mit dem höchsten Befall wird versuchen sich durch eine möglichst geringe Trinkwasseraufnahme vor dem brennenden Schmerz im Kropf schützen. Die Gründe wurden oben besprochen. Nach Abschluss der Behandlung sind dann alle Tauben mit einem „normalen“ Befall geheilt. Die Taube jedoch, die bei Beginn der Behandlung am stärksten befallen war, ist jetzt auch noch befallen. Vielleicht nicht so stark wie vor der Trinkwasserbehandlung, aber das ändert nicht viel, denn die Trichomo-naden können sich rasend schnell vermehren und innerhalb einiger Stunden oder Tage (im Sommer) bzw. Wochen (im Winter) ist der gesamte Bestand wieder befallen.
Man sollte sich gelegentlich darüber Gedanken machen, warum aus manchen Beständen die Trichomonaden nicht herauszubekommen sind, nach jeder Behandlung irgendwann wieder auftauchen und auch in einem geschlossenen Zuchtbestand, in dem seit Jahren kei-ne fremde Taube hinzugekommen ist, jedes Jahr aufs Neue gegen Trichomonaden behan-delt werden muß… Woher stammen denn diese Trichomonaden? Sie können schließlich nicht im Schlag entstehen, sie müssen übertragen werden! Ich denke, dass der aufmerksa-me Leser sich diese – und viele ähnliche – Fragen nun selbst beantworten kann.


Ihre Frage
>>> Ist es Ihrer Meinung nach sinnvoll (zwingend notwendig) bei einem nachgewiesenen , leichten Trichomonadenbefall während der Hauptmauser zu behandeln ? <<<
wird durch meine Ausführungen nur zum Teil beantwortet. Behandeln muß man auch bei einem geringgradigen Befall – siehe oben. Ob man aber wirklich in der Mauser damit be-ginnen sollte, kann so nicht beantwortet werden. Es hängt von zwei Faktoren ab:
1) wie sich die Befallsstärke in den nächsten Wochen entwickelt (also wöchentliche Kon-trollen!)
2) was sich stärker negativ auf die Mauser auswirkt, die Trichomonaden oder die dagegen eingesetzten Arzneimittel. Wirksame Arzneimittel zur Trichomonadenbekämpfung wirken sich allesamt negativ auf die Federbeschaffenheit aus. Damit wäre auch Ihre Frage
>>> Sind größere Mauserschäden bei bestimmten Präparaten zu befürchten ? <<<
beantwortet.

TM
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  #4  
Alt 05.09.2002, 12:36
Filz
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Beiträge: n/a
Standard RE: Geringer Befall?

Hallo Herr Mohr,

auch ich habe Ihren Beitrag bezüglich der Trichomonaden gelesen. Sie wissen ja, das kommt jedes Jahr aufs neue auf den Tisch.

Interessant wäre zu erfahren, was die Taube selbst tun kann um eine Linderung des Trichomonadenbefalls zu erreichen. Es muß ja auch natürliche Mittel in der Natur geben, die zur Nährstoffquelle einer Taube gehören, die den Trichomonaden nicht behagen. (Ich erinnere Sie da an das Gespräch mit der salzhaltigen Mineralienaufnahme bei infizierten Tauben)
Sonst müßten ja alle in Wildnis lebende Tauben an Trichomonaden sterben, denn in irgendeiner Form könnten sie diese auch aufnehmen und die könnten nicht durch Menschenhand bekämpft werden.

bis bald
Roland Filz
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  #5  
Alt 18.09.2002, 00:41
TM
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard RE: R. Filz

Sie haben Recht, es gibt tatsächlich natürliche Faktoren, die den Trichomona-denbefall reduzieren. Dazu gehört auch die Aufnahme großer Mengen salzhal-tiger Erde. Durch den hohen Salzgehalt im Kropf wird dort vorhandenen Tri-chomonaden das Wasser aus dem Körper entzogen, sie schrumpfen und – wenn dieser Zustand lange genug andauert – sterben auch ab.
Ich habe lange überlegt, ob ich diesen Sachverhalt wirklich ins Forum setzen soll. Sie erinnern sich sicherlich daran, weswegen wir beide überlegt haben, ob dieses Thema „in die Hände“ der Züchter gehört.
Die Sache mit der Salzaufnahme ist leider nicht aus der Natur in den Tauben-schlag übertragbar. Gründe dafür gibt es zu Hauf. Daher sollte man vielleicht nicht zu sehr darauf herumreiten: es funktioniert einfach nicht!
Jetzt steht es nun mal im Forum und ich hoffe, dass keiner auf die Idee kommt, den Tauben Salz zu fressen oder zu trinken zu geben. Ab einer be-stimmten Konzentration würde man damit die Nieren schädigen und eventu-ell die Tauben auch umbringen. Das Höchste, was die Tauben an Salz auf-nehmen können, ohne darunter zu leiden, ist hin und wieder (nicht zu oft!) eine „Kropfladung“ Natural-Stein (das ist keine Werbung für die Firma Natu-ral, der Natural-Stein hat den höchsten Salzgehalt unter allen angebotenen Taubensteinen, die ich kenne).
Auf keinen Fall sollte man den Tauben zwangsweise Salz oder salzhaltiges „Etwas“ eingeben. Vor allem alte Tauben können bereits nach relativ kleinen Mengen Salz sterben (Nierenversagen). Mir persönlich sind Fälle bekannt, wonach alte Zuchttauben nach der zwangsweisen Einnahme von lediglich 3 g Speisesalz innerhalb von ca. 10 Stunden gestorben sind.
Man sollte also mit Salz weder herumexperimentieren noch sich auf die tri-chomonadenabtötende Wirkung verlassen.

Abgesehen von der Salzaufnahme sind wildlebende Tauben schon durch Ihre Lebensweise und die Art der Trinkwasserquellen vor Trichomonaden besser geschützt als unsere Brieftauben, die in der Saison Woche für Woche unter-schiedliche Trichomonadenstämme untereinander austauschen. Auch sind „unsere“ Trichomonaden im Laufe der Jahrzehnte dermaßen widerstandsfähig geworden, dass man nicht einmal daran denken sollte, sie mit „Naturmitteln“ – welche das immer auch sind – zu bekämpfen. Wie gesagt: es funktioniert einfach nicht!

TM
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