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  #21  
Alt 20.02.2020, 09:05
Konni 433 Konni 433 ist offline
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Hallo Wilfried,

wenn wir uns es nicht zu kompliziert machen wollen nehmen wir die Abstammungen so wie sie sind. Und da auch ich den Begriff Original manchmal verwende und mich sonst nicht daran störe(auch bei anderen nicht)will ich es gar nicht weiter ausbauen. Aber bei Kunstgegenständen ist das eine sehr wichtige Frage was ein Original ist. Wir züchten in einem Bereich in der die Generationsfolge sehr sehr hoch ist. Jedes Jahr kommt mindestens eine dazu. Diese dann schriftlich dar zustellen bis zum Ursprung ist kaum möglich oder zu aufwendig. Wir kommen doch alle gut damit klar und können damit umgehen wie es jetzt gehandhabt wird. Die für mich beste Möglichkeit möglichst viel über eine Taube zu erfahren ist wenn ich sie direkt von einem Sportfreund holen kann. Da er seine Tauben kennen sollte kann man mehr erfahren als je auf einem Papier steht. Und wer die Möglichkeit hat der braucht von der Abstammung nur die Adresse des Züchters. Das oft zeitliche und wirtschaftliche Problem ist die Entfernung. Wenn mich eine Taube interessiert und diese wird in Bayern als Beispiel angeboten, dann wäge ich ab welchen Aufwand die Reise mit sich bringt. Und da wir mit zunehmendem Alter immer bequemer werden reichen schon manchmal 200km aus sich für einen anderen Weg zu entscheiden die Taube zu bekommen. Und wer wie ich jede Nacht ca. 300 und mehr km beruflich unterwegs ist hat gar keinen Bock mehr das Auto zu sehen. Dann verzichtet man ganz auf sie. Denn auch Ilonex ist mit 50 Euro nicht abgetan. Ich sehe in Abstammungen nur eine Vorinformation die ich mit meinen bis dahin gemachten Erfahrungen und Wissen zu einem Ergebnis bringen muss. Aber da auch das kein Garantieschein ist bringt jede neu eingeführte Taube ein Risiko mit sich welches ich abwägen muss. Darum stört es mich auch ein wenig wenn man von Papiertigern spricht. Eine hochglanzpolierte ausführliche Abstammung hat nichts verwerfliches. Es sind Informationen die ich abwägen und einschätzen muss. Selber bin ich zu bequem solche Abstammungen bei meinen Tauben zu schreiben. Diese Fehlbezeichnung beruht doch darauf das Sportfreunde mit solchen Tauben keinen Erfolg hatten. Aber wo gibt es repräsentative Statistiken das es an der Abstammung lag. Da kommt ein Gedanke hoch den ich gerne gebrauche. Dafür das ich von Brieftauben keine Ahnung habe schreibe ich manchmal sehr mutig. Aber es macht doch Spaß sich mit anderen auszutauschen. Denn man lernt nie aus.

Gruß Konrad
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  #22  
Alt 21.02.2020, 18:28
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gesmo gesmo ist offline
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Hallo Wilfried auch ich danke


Wie heist das moderne Wort ? " Marketing " Da fällt mir ein was in dem Janssen Buch geschrieben stand. Einer der Brüder hat wohl seine anderen Brüder gefragt als ein Taubenkäufer da war. Was will er den denn jetzt haben, eine Taube oder eine Abstammung ?
Hallo ,
es kommt noch besser, präziser..
Wenn die Deutschen ins Ausland fahren .
3 ! Fragen zum Tauben Erwerb .
Wie Teuer sind die jungen aus den Reise Tauben.
Wie Teuer sind sie aus den Zucht Tauben .
3. kann ich aussuchen !
--------------------------------------------
Und so machen das " Kenner " ohne Geld Ausgabe .

Sie Tauschen oder "Leasen " für 2 Gelege .ein - oder 2 Tauben aus .

Van Wanroy verlieh sein bestes Weibchen und nach dem legen des 1. Eies holte er sie zurück .

------------------

Ich habe was gefunden Jan Aarden auch bei mir. 03449 -02- 342 . Großmutter 05098 -93-495 W.
derer Großmutter N L 81-1895517 van den Bogaert ( Jan Aarden ) Vater- Seite Großvater N L 83- 753889 Lazeroms ( Jan Aarden ) ! ? hat der ja auch .
aber ich träume mit Sicherheit nicht davon .

B G
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  #23  
Alt 21.02.2020, 19:26
Konni 433 Konni 433 ist offline
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Hallo Wilfried,

das es Kenner ohne Geld so machen würden bezweifle ich nicht. Ich glaube das es auf die heutige Zeit nur für sehr wenige machbar ist. Denke auch in erster Linie bei gut befreundeten Sportfreunden. Allerdings ist das abholen nach dem ersten Ei ein Hinweis auf Misstrauen welches unter Freunden nicht sein sollte. Wenn ich mal hypothetisch davon ausgehe das es in jeder RV 5-10 Sportfreunde gibt die um die Krone Kämpfen und diese sich wie Kenner ohne Geld verstärken wollen, dann hätten wir keine Zuchtschläge sondern Wanderschläge. Die Leistungsdichte ist heute so groß das ständig jemand die Tauben verleihen oder tauschen könnte. Die Anzahl an Nachfragen wäre glaube ich zu groß. Und ob es für die Tauben gut ist ständig in andere Schläge verborgt zu werden(denn es wird sicher oft nach den Toppern gefragt) kann ich nicht für gut finden. Gerade ältere Zuchttauben schadet es nach meiner Meinung. Dafür kann man Nachwuchs tauschen aus den Besten. Aber vielleicht können dazu mal andere Sportfreunde ihre Meinung oder Erfahrung schildern.

Gruß Konrad
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  #24  
Alt 21.02.2020, 19:59
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gesmo gesmo ist offline
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Hallo Wilfried,

das es Kenner ohne Geld so machen würden bezweifle ich nicht. Ich glaube das es auf die heutige Zeit nur für sehr wenige machbar ist. Denke auch in erster Linie bei gut befreundeten Sportfreunden. Allerdings ist das abholen nach dem ersten Ei ein Hinweis auf Misstrauen welches unter Freunden nicht sein sollte. Wenn ich mal hypothetisch davon ausgehe das es in jeder RV 5-10 Sportfreunde gibt die um die Krone Kämpfen und diese sich wie Kenner ohne Geld verstärken wollen, dann hätten wir keine Zuchtschläge sondern Wanderschläge. Die Leistungsdichte ist heute so groß das ständig jemand die Tauben verleihen oder tauschen könnte. Die Anzahl an Nachfragen wäre glaube ich zu groß. Und ob es für die Tauben gut ist ständig in andere Schläge verborgt zu werden(denn es wird sicher oft nach den Toppern gefragt) kann ich nicht für gut finden. Gerade ältere Zuchttauben schadet es nach meiner Meinung. Dafür kann man Nachwuchs tauschen aus den Besten. Aber vielleicht können dazu mal andere Sportfreunde ihre Meinung oder Erfahrung schildern.

Gruß Konrad
Hallo Konrad ,




zu van Wanroy da liegst du 200 % daneben .die anderen haben da -rum gebettelt .
Früher gab es keine Neider ... die profitierten beide davon . Das war Blutauffrischung !
Für 10 tage außer Haus eine Geste, danach machte er mit Halbgeschwister weiter Nachzucht aus dem Ei .

So entstand seine "sorte " aber du hast recht lass die anderen mal....


Gruß Wilfried
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  #25  
Alt 21.02.2020, 20:19
Konni 433 Konni 433 ist offline
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Hallo Wilfried,

vielleicht habe ich es zu unverständlich geschrieben, die große Nachfrage wird es sicher so gegeben haben. Ich meine nur das sie in der Vielzahl der Nachfragen so nicht bedienbar gewesen wären. Ich kann mir nicht vorstellen das G.Prange seinen Ringlosen ständig verborgt hätte, die Schlange der Interessenten wäre sicher nicht kürzer um nur ein Beispiel zu nennen. (gleiches gilt natürlich für überragend vererbende Weibchen)

Gruß Konrad
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  #26  
Alt 21.02.2020, 21:02
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Zitat:
Zitat von Konni 433 Beitrag anzeigen
Hallo Wilfried,

vielleicht habe ich es zu unverständlich geschrieben, die große Nachfrage wird es sicher so gegeben haben. Ich meine nur das sie in der Vielzahl der Nachfragen so nicht bedienbar gewesen wären. Ich kann mir nicht vorstellen das G.Prange seinen Ringlosen ständig verborgt hätte, die Schlange der Interessenten wäre sicher nicht kürzer um nur ein Beispiel zu nennen. (gleiches gilt natürlich für überragend vererbende Weibchen)

Gruß Konrad
ich schon wieder ,
früher war alles anders !

eigentlich wollte ich noch was anderes schreiben ...

die Leute mit euronen kaufen nicht untereinander die tauschen ..
auf derer Meetings Parties in Rumänien zu sehen .
die kaufen
auch nicht bei Pipa ( Bieten ) schon grins denk dir was !

Beispiel Hoymann kauft nicht bei Batenburg - umgekehrt auch nicht für 1 Taube 150.000 Euro .
Ich kaufe auch nicht von Freunden !!!
Das habe ich schon verstanden was du meinst .
B G
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  #27  
Alt 22.02.2020, 11:42
Berliner Berliner ist offline
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Hallo
Also erstmal verleiht man nicht einen Vogel. Der bleibt immer am Schlag in seine gewohnte Zelle. Das selbe ist das bei Pferde. Die Stute kommt immer zum Hengst. Bei jeder Tierart ist das so. Und das mit den Weibchen das mach ich heute noch so. Ich oder der Züchter bringt ein Weibchen. Wenn das erste Ei gelegt ist dann ruf ich oder der Züchter an und das zweite Ei wird im Korb gelegt. So wird keiner betrogen. Und wenn man wirklich das beste Weibchen gibt ,dann denke ich mir ,dass er wirklich seinen besten Vogel dran setzt. Sonst betrügt er sich ja selbst.

Gruss Steve

Geändert von Berliner (22.02.2020 um 11:44 Uhr)
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  #28  
Alt 23.02.2020, 08:40
Konni 433 Konni 433 ist offline
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Zitat von Berliner Beitrag anzeigen
Hallo
Also erstmal verleiht man nicht einen Vogel. Der bleibt immer am Schlag in seine gewohnte Zelle. Das selbe ist das bei Pferde. Die Stute kommt immer zum Hengst. Bei jeder Tierart ist das so. Und das mit den Weibchen das mach ich heute noch so. Ich oder der Züchter bringt ein Weibchen. Wenn das erste Ei gelegt ist dann ruf ich oder der Züchter an und das zweite Ei wird im Korb gelegt. So wird keiner betrogen. Und wenn man wirklich das beste Weibchen gibt ,dann denke ich mir ,dass er wirklich seinen besten Vogel dran setzt. Sonst betrügt er sich ja selbst.

Gruss Steve
Hallo Steve,

früher wurde es sehr oft so gemacht und man wollte durch den Geruch des Stalles die weiblichen Tiere zusätzlich motivieren. Ich weiß noch als mein Vater zu mir sagte, unsere Sau muss zum Eber nimm dir einen kleinen Stock mach die Buchte auf und geh hinterher. Es waren so ca. 400 m eher unwegsames Gelände aber nicht verbaut. Und ich hatte zu tun der Dame zu folgen. Auch zurück lief sie alleine, allerdings mit etwas Nachdruck. (da war ich 7 Jahre) Aber heute ist es nicht mehr zwingend notwendig. Wir haben und sehr oft einen Hengst ausgeliehen. Auch einen Bullen für die Mutterkuhherde. Diese blieben dann allerdings einen längeren Zeitraum. Erlebnisse kann ich viele schildern. Eines würden wir heute nie wieder tun, wir haben uns auch mal einen Ziegenbock ausgeliehen, wir waren später davon ausgegangen das wir ihn doch schon zurück gebracht haben. Bei unseren Tauben sollte man noch aktive Reisetauben nicht umgewöhnen. Das kann einen richtigen Knick in der Motivation geben. Aber wie schon versucht zu beschreiben, ein ständiges verleihen von Zuchttauben für einen kurzen Zeitraum macht wenig Sinn und wird heute kaum einer tun. Es bleibt zwischen zwei Sportfreunden die sich gut verstehen sicher die Möglichkeit mal für eine Zuchtperiode eine Taube zu leihen. Die Jungen kann man dann auch teilen. Denke auch das die Gemeinschaftszucht eine gute Möglichkeit ist.

Gruß Konrad
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  #29  
Alt 23.02.2020, 10:52
Berliner Berliner ist offline
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Hallo Konrad
Ich sage dir mal ein Beispiel. Ich habe mal ein Weibchen geschenkt bekommen von Filip Herbots. Ein sehr lieber Sportfreund hat zu mir gesagt." Ich habe noch einen sehr guten Vogel der zur Linie passt. Nehme ihn mit und Paare ihn an das Weibchen". Ich habe den Vogel mitgenommen und ihn eine Zelle gegeben. Ich habe von den Vogel und das Weibchen 6 Junge gezogen. Was soll ich sagen es kam nichts brauchbares hinaus. Ich sagte zu mein Freund nimm den Vogel wieder zu dir und wir probieren es nochmal in seiner gewohnten Zelle. Und was soll ich sagen. Ich habe davon zwei Junge bekommen und eins wurde jährig dritt bestes AS Weibchen der RV und ihre schwester flog einmal den zweiten Konkurs. Was ich damit sagen will. Es sind sofort wieder brauchbare Tauben aus den Vogel gefallen wo er in der gewohnten umgebung war.
Ja die Zeiten kenne ich noch. Mein Opa hatte auch alles ausser Kühe. Mein Opa hatte immer die besten Ziegen und Schaafe auf der Grünen Woche gehabt. Das waren schöne Zeiten.

Gruss Steve
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  #30  
Alt 23.02.2020, 11:12
Konni 433 Konni 433 ist offline
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Hallo Steve,

an Deinem Beispiel ist sicher auch etwas dran. Wenn man seine Tauben viel beobachtet dann bemerkt man ja das nicht alle gleich ticken. Einige sind sehr sensibel und reagieren auf jede Veränderung. Dann gibt es Kandidaten die schauen ihre Zelle nicht mit dem A.... an wenn sie kein Weibchen haben oder getrennt sind. Genauso hat man Raufbolde und welche die nichts aus der Bahn wirft. Das muss man dann individuell entscheiden. H.Thamsen sagte mal, wenn man einen Sieger züchten will muss alles stimmen. Das passt dann wieder zu Deinem Beispiel.

Gruß Konrad
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